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27.07.2016

Fünf Seen Filmfestival mit „Fritz Lang“, „Where To, Miss?“ und „Original Copy“

Das Fünf Seen Filmfestival (27.7. bis 7.8.) im oberbayrischen Fünf-Seen-Land zeigt in diesem Jahr drei Filme aus dem W-film-Repertoire: „Fritz Lang“ (Werkschau Fritz Lang), „Where To, Miss?“ (Wettbewerb Dokumentarfilm) und „Original Copy“ (Sektion Gastländer).

Besondere Ehre: Gordian Mauggs aktueller Spielfilm „Fritz Lang“ ist Eröffnungsfilm der Werkschau, die in diesem Jahr einem der größten deutschen Filmregisseure gewidmet ist: Fritz Lang. Zur Eröffnung am 29. Juli werden Regisseur Gordian Maugg und Hauptdarsteller Heino Ferch in Starnberg zu Gast sein!

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20.07.2016

Indisches Filmfestival Stuttgart mit „Original Copy“ und „Where To, Miss?“

Mit „Original Copy“ am 21.7. und „Where To, Miss?“ am 23.7. laufen gleich zwei ganz besondere Dokumentarfilme auf dem diesjährigen Indischen Filmfestival Stuttgart im Dokumentarfilm-Wettbewerb. Beide Filme werden demnächst im Verleih von W-film in den Kinos starten.

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15.07.2016

Deutschlandpremiere „Ma Folie“

Glanzvolle Premiere im Berliner Babylon mit Regisseurin Andrina Mracnikar aus Wien und ihren Hauptdarstellern Alice Dwyer und Sabin Tambrea.

Der Filmtitel „Ma Folie“ habe von Anfang an festgestanden, erklärte Haneke-Schülerin Andrina Mracnikar im Gespräch mit Timothy Grossmann vom Babylon. „Ma Folie“ sei im Französischen doppeldeutig und könne übersetzt werden im Sinne einer Briefanrede als „meine Liebe“, aber auch als „mein Wahnsinn, meine Verrücktheit“. Andrina Mracnikars Spielfilmdebüt zeigt, wie schmal der Grat zwischen Liebe und Hass sein kann und entpuppt sich als packender Psychothriller, in dem Alice Dwyer („Lichter“, „3 Zimmer/Küche/Bad“) und Sabin Tambrea („Ludwig II.“) als Liebende am Rande des Wahnsinns überzeugen.

„Ma Folie“ wurde unter anderem ausgezeichnet mit dem First Steps Award 2015 und startet am 21. Juli, in deutschen Kinos.

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»Ein Gewaltakt von Film. Leise am Anfang, brutal in der Mitte, verstörend im Nachgang.« Spiegel Online

»Meisterhaft bedrohlich inszeniert« orf.at

»Angst essen Liebe auf« SKIP

30.05.2016

Premiere „Dirty Games“

Applaus gab es für Regisseur Benjamin Best zur Deutschlandpremiere seines Dokumentarfilms „Dirty Games“ im voll besetzten Kölner Odeon.

Ein mutiger Film über die schmutzige Seite des Sports, der die Zuschauer wachrütteln soll, so Best im Gespräch mit Moderator Piet Fuchs. Denn sobald der Ball rolle, seien Korruption und Ausbeutung hinter den Kulissen von Großveranstaltungen wie WM und Olympia schnell vergessen. Doch Best zeigt in seinem Film auch positive Beispiele wie eine Gruppe türkischer Fans, die für einen sauberen Fußball in der Türkei demonstrieren und sogar die Kinotour begleiten.

„Dirty Games“ startet am 2. Juni in den Kinos. Benjamin Best tourt mit seinem Film weiter nach Berlin (2.6.), Nürnberg (4.6.) und Hamburg (19.6.). 

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»Appell an die Sportfans« Titel Thesen Temperamente

»Entlarvender Blick hinter die Hochglanzkulisse des Weltsports« Süddeutsche Zeitung

»Sehr aktuell und auf der Höhe der Zeit« spielfilm.de

12.05.2016

Protagonisten

Bonita Mersiades, ehemalige Kommunikationschefin der australischen WM-Bewerbung
Die Whistleblowerin und ehemalige australische Funktionärin Bonita Mersiades gibt in „Dirty Games“ Einblick in die Machenschaften von Verbänden, wenn es darum geht, die Gunst und die Stimmen von FIFA-Funktionären zu gewinnen. „Die Wahrheit ist für die FIFA eine unangenehme Angelegenheit“, sagt Mersiades. Sie war Kommunikationschefin der australischen WM-Bewerbung für 2018 und 2022. Nachdem sie während der Bewerbung intern immer wieder unangenehme Fragen gestellt hatte, wurde sie gefeuert.


Charles Farrell, ehemaliger Box-Manager
Charles Farrell, der zu seiner aktiven Zeit fünf Weltmeister betreute, spricht in „Dirty Games“ offen darüber, wie er selbst Kämpfe manipuliert hat und wie weit verbreitet illegale Machenschaften im Boxsport sind. Auf die Frage, wie viele Kämpfe er manipuliert hat, antwortet Farrell: „Hunderte!“


Tim Donaghy, ehemaliger NBA-Basketball Schiedsrichter
American Football, Basketball und Baseball gehören zum American Way of Life. Doch wie sieht es hinter den Kulissen aus? Tim Donaghy spricht in „Dirty Games“ über die amerikanische Basketball Profiliga NBA. Er war zentrale Figur des größten Skandals, den die NBA je gesehen hat. „Alles wird durch Geld angetrieben“, so Donaghy. Als Schiedsrichter hatte er Insiderinformationen über die Ausgänge von NBA-Spielen an die amerikanische Mafia weitergegeben, so dass die Kriminellen hohe Wetten auf die von ihm geführten Spiele setzen konnten. Dafür verbüßte er eine 15-monatige Haftstrafe.


Dr. Christopher Gaffney, Universität Zürich, Geographisches Institut
Dr. Christopher Gaffney untersucht den Einfluß von Sportgroßveranstaltungen auf städtische Zentren und deren Bevölkerung. Mehrere Jahre war er in Brasilien Gastprofessor und erforschte die Auswirkungen der infrastrukturellen Umbaumaßnahmen zur Fußball-WM 2014 und für die Olympischen Sommerspielen 2016 auf Land und Leute. In „Dirty Games“ gibt er Einblick in seine Studien.